• mayra melcher

Weshalb Fertigfutter ihr Haustier fertig macht

Aktualisiert: 10. Okt 2019

Haben sie einen Hund der an einer schlecht heilbaren Erkrankung leidet?

Frisst ihre Katze nicht?

Oder möchten sie einfach das bestmögliche Futter für die Gesundheit ihres Haustiers?

Weshalb Fertigfutter ihr Haustier fertig macht

Mein erster Hund wurde mit Fertigfutter -vom Tierarzt empfohlen – gefüttert und im ersten Jahr häufig geimpft. Er wurde nur 5 Jahre alt.

Meine zweite, unvergessliche, Hündin wurde 15. Als sie 10 Jahre alt war, ist sie fast gestorben. Nie haben wir herausgefunden weshalb ihre roten Blutkörper massiv reduziert waren, sie konnte sich kaum mehr bewegen. Ich hatte ihr ein "bio-"Futter gegeben, für ältere Hunde. Es war fleischlos. Heute wird mir schon schwindelig, wenn ich das aufschreibe. Lesen sie hier weiter:Nach diesem Erlebnis begann ich mich mit der Futterfrage auseinander zu setzen. Fast traf mich der Schlag!

Nur ein Beispiel: der ehemalige Spiegel Redaktor H.U. Grimm antwortet in einem Interview:„Ich habe mir die (tiernahrungs-)Fabriken in Belgien angeschaut. Die werden von den Einwohnern dort bezeichnenderweise nur als "Stinkefabriken" bezeichnet. Damit die (fleischindustrie-)Abfälle haltbar bleiben, werden sie einfach mit Konservierungsstoffen behandelt. Weil die Tiere es sonst nicht anrühren würden, kommen noch Aromen, Geschmacksverstärker und Süßstoffe dazu.“



Er hat ein Buch geschrieben: „Katzen würden Mäuse kaufen“ Nach dessen Erscheinen versuchte einer der grössten Tierfutter Konzerne, Masterfoods, durch eine einstweilige Verfügung den Vertrieb des Titels zu behindern.

Nachdem ich das Futter gewechselt hatte verschwand bei meiner Hündin die Arthrose.

-Die 4 multinationalen Konzerne Nestlé (Bonzo, Felix, Friskies, Matzinger, Latz, Pro Plan), Procter & Gamble (Iams, Eukanuba), Colgate-Palmolive (Hill’s Science Diet) und insbesondere Mars mit Waltham, Effem und Masterfoods (Chappi, Pedigree, Pal, Cesar, Loyal, Frolic) beherrschen den riesigen markt für industrielles Hunde- und Katzenfutter - 90 Prozent allein in Europa.

Sie haben Werbeetats für die Pet Food-Werbung von über 5 Milliarden Euro.Damit bearbeiten sie fleissig Tierärzte, drucken elegante Hochglanz-Broschüren und verbreiten pseudo-wissenschaftliche Studien.

Mars-Waltham-Effem-Masterfoods schafft sich so selbst den Markt für neue Futtermittel und liefert der umworbenen und beeinflussten Tierärzteschaft auch gleich die Patienten mit.

Denn bereits sehr viele Hunde leiden an futterungsbedingten Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Haut- u. Fellproblemen, Nieren/Leberinsuffizienz, Diabetes, Gelenksbeschwerden, Übergewicht etc. Durch die vielen Giftstoffe und chemischen Zusätze, sowie die Zusammensetzung des Futters, entstehen m.a. nach auch Krebserkrankungen und Mangelerscheinungen.

Schädlich sind z.b.

Weizen, Mais, Roggen u.a. Getreidesorten, Gluten, Soja, Bäckereiabfälle, Zellulose (Sägemehl) und Molke, welche billig sind und in vielen Fertigfuttersorten den Hauptbestandteil ausmachen. Dazu kommen Konservierungsstofffe (oft als Vitamin C oder E getarnt), Zucker und Farbstoffe. Fast alle Hundefuttersorten bestehen zum größten Teil (60 – 90 Prozent)aus Getreide, was man in der Analyse umgeht, indem man die Getreidesorten einzeln auflistet. Klar, Protein ist teurer. Getreide nährt Geschwüre und wird für eine vollwertige Ernährung von Hunden und Katzen eigentlich gar nicht benötigt.

Weitere „appetitliche“ Zutaten sind häufig tierische Abfallprodukte, die nicht mehr zur Lebensmittelherstellung geeignet sind, aus Grossküchen oder Abdeckereien (Tierkadaver), oft samt deren Begleitmaterial (Verpackung, Halsbänder etc).

Gerne verwendet man auch Füllllstoffe wie Rotebeetemasse, da sie den Stuhl dunkel färben und lange im Darm bleiben, was zu festem Kot führt, offensichtlich ein Bedürfnis vieler Hundehalter und beleibtes Verkaufsargument.

Dazu werden die meisten Trockenfutter (ca.98%) im Vollextrudationsverfahren hergestellt -mehrfach bis zu 250 Grad ultrahocherhitzt, quellen so nach Verfütterung um ein vielfaches auf, und überdehnen den Magen. Leicht verdauliches Futter schwächt den Verdauungsapparat weil er nicht gefordert wird und somit verträgt ihr Hund oder ihre Katze nur noch das gewohnte Futter. Was für ein marketing Konzept!

-Ich erspare ihnen weitere unappetitliche Details aus der Herstellung und Forschung über Tiernahrung die von den Dinos der Futtermittelproduktion eingesetzt werden.

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Hochwertige, natürliche Ernährung ist das A und O einer nachhaltigen Gesundheit – auch für uns Menschen. Suchen sie deshalb ein natürliches, kaltgepresstes Trockenfutter, mit erstklassigen Zutaten, die auf der Verpackung genau definiert sind. Vermeiden sie die schön verpackten Abfälle der Tierfutterindustrie! Oder füttern sie nicht benötigte, rohe Fleischstücke, Knochen und Innereien mit Oelen und Früchtenvon ihrem bio-Fleisch-lieferanten.

Nützliche Zutaten in Fertigfutter sind:

Fisch, Fleisch – genau definiert, Knochen, Kräuter, Früchte, Gemüse, Omega-3-Fettsäuren – die fehlen oft ganz, da sie nicht lange haltbar gemacht werden können, eventuell Vollwertreis, Hafer oder Dinkel. Ev. Omega3 reiche Öle, verschiedene Sorten zufüttern. Ich finde es immer wieder erschreckend, wie stark wir von der Werbung beeinflusst sind, Und wie viele Horrorvisionen, durch Tierärzte und Futtermittelindustrie fixiert, in unseren Köpfen geistern. Vitaminmangel! Proteinüberschuss! Organschaden! Heute, besitze ich eine beschwerdefreie, gelenkgesunde und super aktive junge Hündin, deren Fell schön glänzt und die kaum Haare verliert beim Fellwechsel. Ich füttere von Beginn an abwechselnd roh oder (fast) ohne Getreide) ohne Probleme.

Aber auch ich war vor Bedenken und Diskussionen mit Züchtern und Tierärzten etc. nicht gefeit: der Hund könnte sich an Knochen verschlucken, einen Nierenschaden erleiden oder gar sofort tot umfallen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich überzeugt war.

Wechseln sie das Futter für eine Weile, ehe sie ihren Hund mit teuren „Therapien“ behandeln lassen, die oft das Problem verlagern und insgesamt das Immunsystem schwächen – statt es zu stärken wie etwa Desensibilisieren, Antibiotika, Cortison, Spritzen etc.

Schon nach 1-2 Wochen zeigt sich, ob Sie auf dem richtigen Weg sind. Ihr Tier bekommt ein schönes Fell, gesunde Haut, ist vital und nach dem Fressen satt, haart nicht übermässig, wirkt ausgeglichen und verspielt und das macht Freude!

Es gibt inzwischen einige Futtersorten, die die richtige Qualität haben. Trotzdem geht es nicht ohne individuelle Suche oder umstellen auf BARF. Ein nützliche Seite dazu: http://barfers.de/

Die drei Sorten Trockenfutter, die ich aus Erfahrung empfehlen kann sind:

- Markus Mühle NaturNahFutter: kaltgepresste Brocken mit Leinöl und Rapsöl (Omega 3) - Ich finde: für aktive gesunde Hunde.

- Orijen: mit hohem Fleischanteil (70% in derTrockenmasse), 30% Früchten/Gemüsen/Kräutern und 0% Getreide! Schonend zubereitet bei 90 Grad - würde ich empfehlen bei älteren Tieren oder solchen die tumorgefärdet sind.

MarengoPremium: Ganzheitliche, kaltgepresste Hundeernährung mit leicht erhöhtem Eiweiss- und Fettgehalt verfeinert mit Ziegenmilch und Dinkel. Enthält viele heilende Kräuter. Zu empfehlen bei bereits erkrankten Tieren.

Inzwischen haben auch andere hersteller gemerkt dass es wertvolleres gibt und sind auf den zug aufgesprungen. Wenn sie nicht sicher sind, konnen sie mich fragen.

Kontaktieren sie mich!

Alle Züchter brachten vor der totalen industriellen Beherrschung der Futtermittel ihre Tiere mit Frischfleisch, Knochen und Gemüse oder Flocken gesund durch. Viele Erkrankungen die unsere Tiere heute haben, gab es damals nicht. Das hat mich nachdenklich gemacht. Sie auch? Lassen sie uns hier an ihren Erfahrungen teilhaben!

Obwohl der Senior weniger Kalorien benötigt, ist es schlichtweg FALSCH eiweißreduziert zu füttern. Ein alter Hund hat sogar einen erhöhten Bedarf an Eiweiß. Dieses lässt sich folgendermaßen erklären; der ältere Hund kann zwar genau soviel Eiweiß aus der Nahrung aufnehmen, aber er kann das Eiweiß nicht mehr so gut verwerten. Es ist sinnvoll, dem Seniorhund hochwertiges Eiweiß zu füttern, was bei der Rohfütterung sowieso gegeben ist.

Der Mythos, dass hohe Eiweißmengen Nierenerkrankungen entstehen lassen oder bestehende Nierenerkrankungen verschlimmern, hält sich hartnäckig, obwohl es inzwischen mehrfach wissenschaftlich nachgewiesen worden ist, dass dieses NICHT der Fall ist. Der Körper braucht Eiweiß um Gewebe aufzubauen und zu erhalten. Füttert man zu wenig Eiweiß, baut sich Gewebe ab, das Immunsystem wird schwächer und die Enzymaktivität lässt nach. Das beschleunigt nur den Alterungsprozess. Mehrere Hunde in meiner Beratung sind inzwischen Senioren. Auch meine Labihündin. Sie haben keinen Krebs.Unsere Fellnasen sind es uns doch für ihre bedingungslose Begleitung wert gesund älter zu werden. Auch wenn uns das vielleicht ein paar €uros mehr kostet.

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